Die Erneuerung der im Erdreich verlegten Leitungen und die Erneuerung der Beckenverrohrung erfolgte im zweiten Bauabschnitt. Die Stahlbetonkonstruktion der Becken war keine wasserundurchlässige Konstruktion, die vorhandene Beckenbekleidung (Folienauskleidung) entsprach nicht mehr den heutigen Bestimmungen und Anforderungen. Die vorhandene Überlaufrinne war für eine wirksame Oberflächenreinigung des Beckens völlig unzureichend dimensioniert. Durch die Schieflage des Beckenkopfes, fehlendes Rinnengefälle und dadurch, dass über weite Strecken kein Rinnenablauf installiert ist, fand kein Wasseraustausch in der Rinne statt. Die Rinne trug daher eher zu einer zusätzlichen Verkeimung bei. Der gesamte Beckenkopf wurde abgeschnitten und durch einen neuen Beckenkopf mit integrierter Überlaufrinne ersetzt.

Das Sanierungskonzept zur wasserundurchlässigen Auskleidung der Becken wurde unter Berücksichtigung der Beckenhydraulik, der Beckenform und weiteren Rahmenbedingungen entwickelt.

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