Im Laufe der vergangenen Jahre haben sich in mehreren Schwimmbädern schwere Badeunfälle, auch mit Todesfolge, an Ablauf- und Ansaugöffnungen ereignet. Von den Unfällen waren insbesondere langhaarige Kinder betroffen, deren Haare sich derart in den Ansaugöffnungen verfangen hatten, dass ein selbständiges Befreien nicht mehr möglich war.

Die Sicherheitstechnischen Anforderungen an diese Öffnungen werden in den KOK-Richtlinien für den Bäderbau, in der DIN EN 13451 Teil 1 und Teil 3, sowie dem Merkblatt 60.03 der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. beschrieben. Die DIN EN 13451 soll den Herstellern von Ablauf- und Ansaugöffnungen Hinweise geben, welche Prüfkriterien unter Laborbedingungen einzuhalten sind.

Die btplan GmbH ist von einer Vielzahl von Bäderbetrieben beauftragt worden, Haarfangversuche in Anlehnung an die DIN EN 13451 Teil 3 im Bestand durchzuführen.

Gerne stehen wir Ihnen für Detailfragen zur Verfügung.


Aus A.B. Archiv des Badewesens 12/07

Ablauf- und Ansaugöffnungen in Schwimm- und Badebecken

Neue Verfügung der Bezirksregierung Köln bzgl. des Merkblattes 60.03
nach Urteil im „Gumbala-Prozess“

Dipl.-Ing. Stefan Mersmann

Das Merkblatt 60.03 „Vermeidung von Gefahren an Ansaug-, Ablauf- und Zulaufanlagen in Schwimm- und Badebecken“ wird von der Bezirksregierung Köln in Verbindung mit 3 Abs. 1 BauO NRW (Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen) als anerkanntes Regelwerk der Technik und für Betreiber als verbindlich eingestuft.

Hier finden Sie den kompletten Text als pdf-Datei
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